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Cluster D · Spezialfälle

Private Krankentagegeld-Versicherung — neutral betrachtet

Eine private Krankentagegeld-Versicherung schließt die Lücke zwischen gesetzlichem Krankengeld und gewohntem Netto. Wir empfehlen kein Produkt — aber zeigen die Logik und typische Stolperfallen.

Datenquelle: Sozialgesetzbuch V (insbesondere §§ 44–51 SGB V), Entgeltfortzahlungs­gesetz (§ 3 EntgFG), Sozialgesetzbuch III (§ 145 SGB III, Nahtlosigkeit) sowie Einkommensteuergesetz (§ 32b EStG, Progressionsvorbehalt). Konstanten 2026: Höchstbetrag 135,63 €/Tag, BBG GKV 5.812,50 €/Monat. Reform Kinderkrankengeld bis 31.12.2026 verlängert. Stand: April 2026. Verbindlich ist der Bescheid deiner Krankenkasse.

Wir sind affiliate-frei.

Wir empfehlen keine Krankenkassen-Wechsel und keine Krankentagegeld-Versicherungen. Du bekommst hier ehrliche Information ohne Lead-Gen. Wenn du Beratung brauchst: Verbraucherzentrale, unabhängiger Versicherungsberater oder kostenlose Sozialberatung bei VdK / SoVD.

Information, keine Rechtsberatung

Inhalte und Berechnungen auf dieser Seite sind keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des § 5 RDG. Verbindlich ist immer der Bescheid deiner Krankenkasse. Bei Streitfällen oder individueller Beratung helfen kostenfrei die Sozialverbände VdK / SoVD oder ein Fachanwalt für Sozial- bzw. Arbeitsrecht. Mehr Details →

Wann eine Aufstockung sinnvoll sein kann

  • Brutto über der BBG GKV (5.812,50 €/Monat in 2026) → Krankengeld ist auf 135,63 €/Tag gedeckelt
  • Hohe Fixkosten (Miete, Kreditrate, Kindergeld-/Unterhaltszahlung) → kurzfristige Liquiditäts­lücke vermeiden
  • Selbstständige ohne Wahltarif oder mit Wahltarif erst ab Tag 43
  • Berufe mit überdurchschnittlichem Krankheitsrisiko (z. B. körperlich belastende Tätigkeiten)

Stolperfallen, die du kennen solltest

  • Bedingungswerk lesen: Wartezeit, Karenzzeit, Höchstdauer und Diagnose-Ausschlüsse stark unterschiedlich.
  • Anrechnung beachten: Tagegeld + Krankengeld dürfen das letzte Netto nicht überschreiten — sonst kürzt der Versicherer.
  • Beitragsanpassungen: Können im Lauf der Jahre steigen, gerade in höheren Altersklassen.
  • Beratung neutral: Honorarberater oder Verbraucherzentrale statt Provisions-Vermittler — letztere verdienen 8–15 % der Beitragssumme.

Häufige Fragen