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Cluster B · Lebenslagen

Krankengeld bei Krebs oder anderer Langzeitkrankheit

Krebs- und chronische Langzeit-Diagnosen führen häufig an die 78-Wochen-Grenze. Frühzeitige Reha- und Renten-Anträge sind oft entscheidender als die monatliche Krankengeld-Höhe.

Datenquelle: Sozialgesetzbuch V (insbesondere §§ 44–51 SGB V), Entgeltfortzahlungs­gesetz (§ 3 EntgFG), Sozialgesetzbuch III (§ 145 SGB III, Nahtlosigkeit) sowie Einkommensteuergesetz (§ 32b EStG, Progressionsvorbehalt). Konstanten 2026: Höchstbetrag 135,63 €/Tag, BBG GKV 5.812,50 €/Monat. Reform Kinderkrankengeld bis 31.12.2026 verlängert. Stand: April 2026. Verbindlich ist der Bescheid deiner Krankenkasse.

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Wir empfehlen keine Krankenkassen-Wechsel und keine Krankentagegeld-Versicherungen. Du bekommst hier ehrliche Information ohne Lead-Gen. Wenn du Beratung brauchst: Verbraucherzentrale, unabhängiger Versicherungsberater oder kostenlose Sozialberatung bei VdK / SoVD.

Information, keine Rechtsberatung

Inhalte und Berechnungen auf dieser Seite sind keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des § 5 RDG. Verbindlich ist immer der Bescheid deiner Krankenkasse. Bei Streitfällen oder individueller Beratung helfen kostenfrei die Sozialverbände VdK / SoVD oder ein Fachanwalt für Sozial- bzw. Arbeitsrecht. Mehr Details →

Bei Krebs- und anderen schweren Langzeit-Erkrankungen sind oft mehrere Sozialleistungen gleichzeitig relevant:

  • Krankengeld für die Akutphase und Therapie
  • Onkologische Reha (in der Regel über die Rentenversicherung — Antragsformular G0100)
  • Schwerbehindertenausweis (Antrag beim Versorgungsamt — kann Steuervorteile und Kündigungsschutz bringen)
  • Erwerbsminderungs-Rente, wenn dauerhafte Erwerbsunfähigkeit zu erwarten ist
  • Pflegegrad, wenn dauerhaft Hilfe im Alltag nötig ist (siehe pflegegeld-rechner.eu)

Aussteuerungs-Risiko ernst nehmen

Wenn nach 78 Wochen weiterhin keine Arbeitsfähigkeit besteht, endet der Krankengeld-Anspruch. Das Übergangs-Geflecht aus ALG I (Nahtlosigkeit § 145 SGB III) und EM-Rente ist juristisch komplex — kostenlose Beratung über VdK / SoVD, die DRV-Servicestellen oder eine onkologische Sozialberatung der Klinik ist dringend zu empfehlen.

Häufige Fragen